Gehsteige und Treppen

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Ein Sehender hilft einem Blinden bei einer Treppe.

Am sichersten führen Sie eine blinde Person, indem Sie Ihren Arm zum Einhängen anbieten. Wenn Sie dabei an eine Gehsteigkante oder eine Treppe gelangen, genügt es, darauf hinzuweisen, dass es hinauf oder hinunter geht.

Gut aufeinander eingespielte Führgespanne verwenden oft nur noch eine kleine Geste mit dem Arm, um auf eine besondere Situation aufmerksam zu machen. Es ist nicht erforderlich, dass Sie anhalten, damit die blinde Person mit dem weißen Stock selbst den Gehsteigrand ertasten kann.

Wenn Sie mit einem blinden Mitmenschen an eine Treppe gelangen, sagen Sie einfach: "Achtung, Treppe (es geht hinauf oder hinunter)". Sofern ein Geländer vorhanden ist, legen Sie dessen Hand darauf oder weisen Sie ihn oder sie darauf hin: "Das Geländer ist rechts (oder links) von Ihnen." Machen Sie auf jeden Fall auf den Beginn und das Ende der Treppe aufmerksam. Wenn Sie nicht mit dem Blinden über die Treppe gehen, zeigen Sie ihm zumindest das Treppengeländer wie oben erwähnt.

Sie müssen als Begleitung die Stufen auch nicht vorher abzählen.

In der Eile könnten Sie sich doch leicht verzählen und der allein gehende Blinde nimmt das Ende einer Treppe zweckmäßiger mit seinem Stock wahr.

Besteht die Wahl zwischen einer normalen und einer Rolltreppe, so überlassen Sie dem Blinden die Entscheidung. Auch bei Rolltreppen legt der Blinde die Hand sicherheitshalber auf den Handlauf und hängt sich bei Ihnen ein.


E-Mail: beratung@tbsv.org



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Letzte Änderung am 26.09.2005