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Tag des weißen Stockes:

Testen Sie das neue Blindenleitsystem am Innsbrucker Bahnhof!

Blinder tastet am taktilen Stadtplan

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Anlässlich des weltweiten „Tag des weißen Stockes“ stellt der Tiroler Blinden- und Sehbehinderten-Verband (TBSV) zusammen mit den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) das neue Leitsystem für sehbehinderte und blinde Menschen am Innsbrucker Hauptbahnhof vor.

Interessierte können sich den ganzen Tag über mit einer Dunkelbrille und Blindenstock von Selbstbetroffenen über das Leitsystem zum Infocenter und den einzelnen Bahnsteigen führen lassen. Lernen Sie den Innsbrucker Bahnhof aus der Perspektive eines Blinden kennen!

Am Freitag, den 15. Oktober 2004 ist der Infostand in der Bahnhofshalle von 10.30 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.

Um 10.30 Uhr findet die offizielle Eröffnung mit Günther Oberhauser (ÖBB), Dietmar Graff (TBSV), Vizebürgm. HR Dipl.-Ing. Eugen Sprenger sowie LR Gabi Schiessling statt. Anschließend erkunden die Politiker und Journalisten unter der Dunkelbrille den Innsbrucker Bahnhof.

„Der Innsbrucker Bahnhof wird der behindertenfreundlichste in Österreich“, erklärt Dietmar Graff, Verkehrsreferent des TBSV. Das neue Leitsystem wird es auch Menschen ohne Augenlicht ermöglichen, selbständig zum Zug zu kommen. „Ganz fertig sind wir noch nicht, aber bis zum Frühjahr 2005 soll alles erledigt sein“, meint Günther Oberhauser, ÖBB-Projektleiter für den neuen Bahnhof. „Leider wissen die wenigsten Leute, dass es so ein Leitsystem mit Rillenplatten, Handlaufinformationen und speziell gekennzeichnete Aufzüge überhaupt gibt“, sagt Graff. Aus Unwissenheit werden diese wichtigen Einrichtungen für blinde und sehbehinderte Menschen daher häufig mit Koffern, Fahrrädern oder anderen Gegenständen verstellt.

    Das taktile Leitsystem am Innsbrucker Hauptbahnhof ab 2005:

  • 4 Kilometer Leitlinien nur im Bahnhofsgelände
  • 40 Handlaufinformationen für blinde und sehbehinderte Menschen
  • 6 blinden- und sehbehindertengerechte Personenaufzüge


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Letzte Änderung am 08.10.2004
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