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Start ins Berufsleben - Teil 3: Hilfsmittel

Vorwort EDV für sehbehinderte und blinde Menschen Mag. Laurin Ostermann berichtet über seine Hilfen im Berufsleben Sehbehinderung verstehen: Netzhauterkrankung Hilfsmittel: Neuigkeiten und ein Blick in die Zukunft Veranstaltungshinweis: Themenabend Sehbehinderung und Beruf Informationen zum Projekt und Fördergeber Hinweis zum Versand Impressum

Vorwort von Projektleiter Mag. Maximilian Lorenz

Portrait von TBSV Geschäftsführer und Projektleiter Mag. Maximilian Lorenz. Durch Anklicken wird das Bild auf einer neuen Seite vergrößert angezeigt.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

mit der vorliegenden, neuen Ausgabe unseres sehensWert-Newsletter nutze ich die Gelegenheit und stelle mich als neuer Leiter des Projekts "sehensWert" vor. Mein Name ist Maximilian Lorenz. Aufgewachsen im Großraum Innsbruck kann ich auf mehr als 14 Jahre Erfahrungen im Sozial- und Gesundheitsbereich in Tirol, Wien und Vorarlberg verweisen.

Dabei war und ist mir von jeher die Integration Jugendlicher und Erwachsener mit Benachteiligungen in das berufliche und soziale Leben ein besonderes Anliegen. Nicht nur die Lösung technischer Fragen bei optischen, akustischen und taktilen Hilfsmitteln und deren Finanzierung, sondern vor allem die persönliche Beratung und Begleitung des betroffenen Menschen und das Zusammenwirken mit Fachleuten verschiedener Disziplinen rund um das Thema Sehen, sind für mich besonders wichtig.

Blinde und sehbehinderte Menschen stoßen im Berufsleben immer wieder auf Hindernisse. Wenn Menschen im Erwachsenenalter mit einer Sehbehinderung oder Erblindung konfrontiert sind, können sie häufig ihren erlernten Beruf nicht mehr ausüben. Der Beitrag von Laurin Ostermann zeigt jedoch, wie man eine Sehbehinderung „in den Griff bekommen“ kann und zu welchen tollen Ergebnissen Beratung, Betreuung und Trainings in der Praxis führen können.

Unsere Klientinnen und Klienten sollen zu Experten in eigener Sache werden. Damit sind sie den Anforderungen des Arbeitsmarktes besser gewachsen und haben bessere Chancen sich zu entwickeln.

Ich bedanke mich bei meinem Vorgänger, Mag. Hannes Lichtner, für seine wertvolle Arbeit und wünsche ihm für seinen weiteren beruflichen Weg alles Gute. Ich freue mich, gemeinsam mit meinem Team auf die weitere, gute Zusammenarbeit mit dem Bundessozialamt, Landesstelle Tirol, unter der Leitung von Mag. Walter Guggenberger, und mit allen anderen Netzwerkpartnern.

Ich wünsche Ihnen und allen unseren Klientinnen und Klienten beruflichen wie privaten Erfolg und freue mich auf zahlreiches Feedback und Anregungen für unsere nächste Ausgabe.

Mit freundlichen Grüßen,

Mag. Maximilian Lorenz

EDV für sehbehinderte und blinde Menschen

Es ist noch immer für viele überraschend, dass Menschen mit einer Sehbehinderung am Computer arbeiten können. Sie sehen doch den Bildschirm nicht! Wie sollen sie die Maus bedienen? Dabei sind moderne Informations- und Kommunikationstechnologien im Beruf und privatem Alltag vieler blinde und sehbehinderter Menschen zu den wichtigsten Hilfsmitteln geworden. Wie das funktioniert, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Mehr zu elektronischen Hilfsmitteln

Mag. Laurin Ostermann berichtet über seine Hilfen im Berufsleben

"Mir persönlich ist in den wenigsten Momenten bewusst, dass ich zu einer Randgruppe gehöre!", sagt Laurin Ostermann. Handschriftliche Notizen von Arbeitskollegen lesen, mit dem Iphone im Internet surfen: Seine Sehbehinderung kann Laurin Ostermann nicht daran hindern. Der 24jährige Tiroler ist in Folge einer Netzhauterkrankung hochgradig sehbehindert.

Mehr zum Bericht von Laurin Ostermann

Sehbehinderung verstehen – Die Netzhauterkrankungen

„Warum kaufst du dir keine stärkere Brille?“ Diese Frage bekommen Menschen mit Sehbehinderung oft gestellt. Die richtige Antwort lautet in vielen Fällen: „Weil mir eine stärkere Brille nichts hilft.“ Nicht das Auge als optischer Apparat ist geschädigt, weshalb eine optische Korrektur durch eine Brille auch nicht die vollen Funktionen des Auges wieder herstellen kann. Was ist aber dann die Ursache für das verringerte Sehvermögen? Zu einem großen Teil sind es Erkrankungen der Netzhaut, die zu einer Sehbehinderung führen.

Mehr über Netzhauterkrankungen

Hilfsmittel: Neuigkeiten und ein Blick in die Zukunft - Ein Interview mit Markus Fischnaller

Um blinden und sehbehinderten Menschen einen möglichst hohen Grad an Selbständigkeit zu ermöglichen, benötigen sie spezielle Hilfsmittel. Auch im Berufsleben ist der Einsatz solcher alltäglichen Behelfe unerlässlich. Die Hilfsmittelzentrale kann mittlerweile über 900 verschiedene Artikel anbieten, die von Nähnadeln über sprechende Hilfsmittel bis hin zu Mobilitätshilfen (Stöcke, Kennzeichnungen) oder „Hightech“-Geräten reichen. Rund 2.000 Kunden werden von Markus Fischnaller, dem Leiter der Hilfsmittelzentrale, betreut. Was Fischnaller blinden und sehbehinderten Menschen im Berufsleben anbieten kann, erzählt er in diesem Interview.

Mehr zum Interview mit dem Leiter der TBSV Hilfsmittelzentrale.

Veranstaltungshinweis

Mittwoch, 18. Mai 2011, Themenabend "Berufsunfähigkeit"

Ort: Blinden- und Sehbehinderten-Zentrum Tirol, Amraser Straße 87, Innsbruck

Beginn: 18:30 Uhr

Programm: Eine fortschreitende Sehbehinderung erschwert die beruflichen Tätigkeiten. In vielen Fällen führt eine Augenerkrankung dazu, dass dem erlernten und ausgeübten Beruf nicht mehr nachgegangen werden kann. Sozialrechtlich wird diese Situation als Berufsunfähigkeit beziehungsweise Invalidität bezeichnet. In vielen Fällen kann ein Arbeitsplatz durch die Versorgung mit Hilfsmitteln, Umschulungen und andere Rehabilitationsmaßnahmen erhalten werden. Ist dies nicht möglich, kann eine Berufsunfähigkeits- oder Invaliditätspension beantragt werden. Welche Möglichkeiten zur Vermeidung einer Berufsunfähigkeit bestehen und welche Kriterien bei der Bewilligung einer Berufsunfähigkeitspension berücksichtigt werden, ist Inhalt unseres nächsten Themenabends „Sehbehinderung und Beruf“. Von der Pensionsversicherungsanstalt hat Direktor Dr. Christian Bernard sein Kommen zugesagt.

Bitte nützen Sie die Möglichkeit sich konkret zu diesem Thema zu informieren! Geschäftsführer Mag. Maximilian Lorenz und das TBSV Team freuen sich auf Ihr Kommen. sehensWert – Ein Projekt des TBSV, finanziert und gefördert vom Bundessozialamt, Landesstelle Tirol.

Hinweis zum Versand

Bei dem Projekt "sehensWert" handelt es sich um eine Initiative des Tiroler Blinden- und Sehbehinderten-Verbandes. Wir versenden diesen Newsletter an unseren gesamten Verteiler. Der "sehensWert"-Newsletter erscheint viermal im Jahr. Sollten Sie kein Interesse am "sehensWert"-Newsletter haben, aber weiterhin über Veranstaltungen und andere Projekte des TBSV informiert werden wollen, bitten wir Sie uns eine E-Mail mit dem Betreff "sehensWert-Newsletter abmelden" zu senden. Wir freuen uns auch über ihre Rückmeldung und Meinung.

E-Mail an die Redaktion

Informationen zum Projekt "sehensWert"

Informieren Sie sich hier über unsere Unterstützungsangebote im Rahmen dieses Projektes!

Hier geht es zur ausführlichen Projektbeschreibung Logo des Bundessozialamtes, Landesstelle Tirol: Gruppe von Menschen in rot gezeichnet mit Schriftzug in rot unten. Durch Anklicken kommen Sie zur Homepage des Bundessozialamts.

Das Projekt "sehensWert" - "Berufsorientierung und Berufsqualifizierung für Blinde und Sehbehinderte in Tirol" wird finanziert aus Mitteln der Beschäftigungsoffensive der Österreichischen Bundesregierung für Menschen mit Behinderung.