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Berufsbilder: Lehrer

Vorwort von Projektleiter Mag. Kurt Lorbek

Portrait von Projektleiter Mag. Kurt Lorbek. Durch Anklicken wird das Bild auf einer neuen Seite vergrößert angezeigt.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

Mit aufregenden, interessanten und arbeitsreichen Wochen hat das Jahr für das Team des Projekt „sehensWert“ begonnen: Auf dem Weg zur Fachkraft in eigner Angelegenheit werden wir heuer wieder zahlreiche Praktikanten begleiten und natürlich weiterhin blinde und sehbehinderte Menschen individuell bei Fragen rund um’s Berufsleben beraten.

Die Schüler und Schülerinnen in Tirol starten bald nach den Energieferien in die zweite Hälfte des Schuljahres. Zu dieser Zeit im Jahr beginnen die Überlegungen, wie es nach den Sommerferien weiter gehen soll: Schulwechsel, Lehrberuf oder doch Studieren? Gerade blinde und sehbehinderte Jugendliche sind in ihren Auswahlmöglichkeiten oft beschränkt – wir schaffen neue Perspektiven! In dieser Ausgabe des „sehensWert“-Newsletters informieren wir zum Beispiel ausführlich über das Berufsbild Lehrer und begleiten die blinde Bianca Vonmetz einen Tag lang bei Ihrer Arbeit als Lehrerin.

Außerdem möchten wir Sie am 22. Februar zu unserem Themenabend „Sehbehinderung und Beruf“ recht herzlich einladen. Mag. Thomas Jenewein von der Abteilung Soziales vom Amt der Tiroler Landesregierung berichtet über aktuelle rechtlichen Grundlagen, Ziele der Behindertenhilfe und Herausforderungen der Zukunft. Außerdem beantwortet er Ihre Fragen und Anliegen. Seien Sie aktiv und kommen Sie vorbei!

Ich würde mich freuen, Sie persönlich bei uns im Haus begrüßen zu dürfen und verbleibe bis dahin mit freundlichen Grüßen,

Mag. Kurt Lorbek

Sehbehinderte und blinde Lehrer - eine Bestandsaufnahme von Klaus Guggenberger

Wussten Sie, dass es in den vergangen 100 Jahren an der Innsbrucker Blindenschule bereits drei blinde Direktoren gab? Viele blinde Lehrpersonen haben sich in ihrem Beruf bestens bewährt. Durch ihre blindenspezifischen Kenntnisse, aber auch durch ihre Lebenserfahrung und durch ihre Selbstständigkeit haben sie ihren blinden und sehbehinderten Schülerinnen und Schülern gezeigt, was man als blinder Mensch leisten kann. Klaus Guggenberger, Obmann des Tiroler Blinden- und Sehbehinderten-Verbandes und selbst als Lehrer tätig, berichtet über die Situation der blinden und sehbehinderten Lehrer in Österreich.

Hier geht's zum ausführlichen Artikel

Bianca Vonmetz - eine blinde Lehrerin berichtet aus ihrem Alltag

Unterrichtsmaterial vorbereiten, Wissen vermitteln und Hausübungen korrigieren – egal ob eine Lehrperson sehend oder blind ist, die Aufgaben sind dieselben. Mit modernen Hilfsmitteln meistert die blinde Lehrerin Bianca Vonmetz ihren beruflichen Alltag und findet daneben noch Zeit für eine berufsbegleitende Ausbildung.

Bianca Vonmetz berichtet aus ihrem Alltag

Aspekte des Sehens: Optikusatrophie

Opticusatrophie ist eine Sehnervschädigung, die verschiedenste Ursachen haben kann. Je nach Ursache der Sehnervschädigung sind Beginn und Verlauf der Erkrankung sehr unterschiedlich. Meistens sind Schädigungen des Sehnervs aber irreversibel. Welche Anzeichen gibt es und wo finden Sie Hilfe? Wir geben Antworten!

Mehr über Optikusatrophie

Veranstaltungshinweis

Mittwoch, 22. Februar 2012, Themenabend "Sehbehinderung und Beruf"

Ort: Blinden- und Sehbehinderten-Zentrum Tirol, Amraser Straße 87, Innsbruck

Dauer: 18:30 Uhr bis 21:00 Uhr

Sei es eine Hilfsmittelausstattung oder ein Rehabilitationstraining: Das Land Tirol hilft bei der Finanzierung im privaten Bereich mit. Mag. Thomas Jenewein leitet den zuständigen Fachbereich „Rehabilitation und Behindertenhilfe“ beim Amt der Tiroler Landesregierung. Er steht uns für einen Abend zur Verfügung, um Fragen zu beantworten und sich von uns Wünsche und Anregungen anzuhören.

Informationen zum Projekt "sehensWert" und zum Versand

Informieren Sie sich hier über unsere Unterstützungsangebote im Rahmen dieses Projektes!

Hier geht es zur ausführlichen Projektbeschreibung Logo des Bundessozialamtes, Landesstelle Tirol: Gruppe von Menschen in rot gezeichnet mit Schriftzug in rot unten. Durch Anklicken kommen Sie zur Homepage des Bundessozialamts.

Das Projekt "sehensWert" - "Berufsorientierung und Berufsqualifizierung für Blinde und Sehbehinderte in Tirol" wird finanziert aus Mitteln der Beschäftigungsoffensive der Österreichischen Bundesregierung für Menschen mit Behinderung.

Hinweis zum Versand

Bei dem Projekt "sehensWert" handelt es sich um eine Initiative des Tiroler Blinden- und Sehbehinderten-Verbandes. Wir versenden diesen Newsletter an unseren gesamten Verteiler. Der "sehensWert"-Newsletter erscheint viermal im Jahr. Sollten Sie kein Interesse am "sehensWert"-Newsletter haben, aber weiterhin über Veranstaltungen und andere Projekte des TBSV informiert werden wollen, bitten wir Sie uns eine E-Mail mit dem Betreff "sehensWert-Newsletter abmelden" zu senden. Wir freuen uns auch über ihre Rückmeldung und Meinung.

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