SERLES
Braille für Winword
Optionen
Sie können verschiedene Standardeinstellungen übersichtlich vordefinieren, indem Sie im Menü BRAILLE den Befehl OPTIONEN wählen. Wir empfehlen insbesondere unmittelbar nach der Installation diesen Befehl auszuführen.
Einstellmöglichkeiten:
Seitenformat
Geben Sie hier an, über welches Format Ihr Brailledruckpapier verfügt.
- Zeichen pro Zeile: Auf ein DIN A4 Blatt passen in der Regel ca. 30 Braillezeichen. TANDot bricht bei der Ausführung des Befehls AUSDRUCK VORBEREITEN eine Zeile jeweils nach der hier angegebenen Anzahl von Zeichen um.
- Zeilen pro Seite: Auf ein DIN A4 Blatt passen in der Regel ca. 28 Braillezeilen. TANDot fügt bei der Ausführung des Befehls AUSDRUCK VORBEREITEN eine Seitennummer jeweils nach der hier angegebenen Anzahl von Zeilen ein. Ein manueller Seitenwechsel ("Formfeed") kann leider nicht angeboten werden. Sie sollten daher bei der Einstellung Ihres Brailledruckers die Seitenlänge auf die Zahl festlegen, die Sie hier festlegen.
Textgestaltung
Leerzeilen entfernen
Entfernt beim Ausführen des Befehls AUSDRUCK VORBEREITEN alle Absätze, die keinen Text enthalten. Zur Wahrung der Übersichtlichkeit eines Brailletextes sollten Sie Absätze einrücken und durch Überschriften eine Gliederung des Textes vornehmen.
Absätze einrücken
Fügt bei der Ausführung des Befehls AUSDRUCK VORBEREITEN vor jeden Absatzbeginn zwei Leerzeichen ein. Dies hat keine Auswirkungen auf zentrierte Textabschnitte.
Leere Zwischenzeile einfügen
Fügt beim Ausführen des Befehles AUSDRUCK VORBEREITEN zwischen allen Absätzen eine leere Zwischenzeile ein. Diese Einstellung hilft weniger geübten Braillelesern.
Überschriftenvorgaben
Diese Einstellungen definieren die Form der Unterstreichung von Überschriften
- Einfache Unterstreichung tiefsetzen: Als normale Überschriften definierte Textpassagen werden mit ":" (Punkte 2,5) unterstrichen. Wenn Sie dieses Kontrollkästchen nicht aktiviert haben erfolgt die Unterstreichung mit "c" (Punkte 1, 4).
- Doppelte Unterstreichung tiefsetzen: Als Hauptüberschriften definierte Textpassagen werden mit "=" (Punkte 2356) unterstrichen. Wenn Sie dieses Kontrollkästchen nicht aktiviert haben erfolgt die Unterstreichung mit "g" (Punkte 1245).
Nach der Unterstreichung wird immer eine Leerzeile eingefügt. Die Unterstreichung sollte daher aus Gründen der leichteren Lesbarkeit (besonders für Anfänger) tiefgestellt werden.
Großschreibezeichen
Sie können mit SERLES bestimmen, ob im gekürzten Text Wörter mit Großbuchstaben mit dem dafür vorgesehenen Zeichen versehen werden sollen. Standardmäßig werden Sie bei jedem Kürzungsvorgang aufgefordert, zu bestimmen, ob dieses Zeichen eingefügt werden soll oder nicht. Bei der Option „Großschreibezeichen" haben Sie nun die Möglichkeit, diese Abfrage zu überspringen und das Zeichen für jeden Text einzusetzen oder zu vermeiden.
- Wenn Sie eine „Eigene Abfrage für jeden Text" wählen, wird das Dialogfeld bei jeder Kürzung eingeblendet
- Wenn Sie „Immer einsetzen" wählen, wird das Dialogfeld nicht angezeigt und in jedem Text ein Großbuchstabe durch das entsprechende Zeichen angekündigt
- Wenn Sie „Nie einsetzen" wählen, wird das Dialogfeld nicht angezeigt und in keinem Text ein Großbuchstabe durch das entsprechende Zeichen angekündigt
Alte Rechtschreibung
Wenn Sie möchten, dass in Texten, die die Rechtschreibreform nicht berücksichtigt haben, die alte Rechtschreibung immer beibehalten wird, dann klicken Sie dieses Kontrollkästchen an.
Fett Formatiertes nicht kürzen
SERLES bietet die Möglichkeit, jeglichen Kürzungsvorgang zu unterdrücken, was etwa bei fremdsprachlichen Einschüben sinnvoll sein kann. Die entsprechenden Textpassagen müssen dazu vor den Kürzungsvorgängen fett formatiert werden. Wenn Sie möchten, dass fett formatierte Textteile nicht gekürzt werden, aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen.
Unterstrichenes hervorheben
Wenn Sie möchten, dass Textpassagen, die unterstrichen sind, mit Hervorhebungszeichen versehen werden, aktivieren Sie bitte dieses Kontrollkästchen.
Administratoreinstellungen
Speicherpfad für gekürzte Dateien
Diese Einstellung gibt an, in welchem Ordner gekürzte Dateien abgelegt werden sollen. TANDot fragt bei jedem Kürzungsvorgang nach dem Namen, unter dem die gekürzte Datei gespeichert werden soll. Dabei kann auch der Pfad geändert werden. Sie können im Dialogfeld OPTIONEN aber einen Standardspeicherpfad definieren.
Standardbefehl für Brailledruck
Geben Sie hier an, wohin beim Ausführen des Befehls BRAILLEDRUCK die zu druckende Datei hinkopiert werden soll (z.B. lpt1). Im Programmordner KURSE können Sie die Batchdateien ausdruckvor.bat und ausdrucknach.bat für zusätzliche Programmschritte vor und nach dem Druckvorgang bearbeiten.
Siehe auch:
