Beschreibung:
Zur Aufrechterhaltung der Stabilität benötigt das Auge einen bestimmten Innendruck. Dieser wird durch die Produktion einer Flüssigkeit, dem "Kammerwasser", gewährleistet. Damit der Augendruck aber nicht zu hoch wird, gibt es auch einen "Abflusskanal" in der vorderen Augenkammer zwischen Hornhaut und Linse. Wenn dieser Abflusskanal verstopft ist, kommt es zu einer Überhöhung des Augendrucks, was sich v.a. auf den Sehnerv schädlich auswirkt. Wenn es durch überhöhten Augendruck zu irreparablen Schäden des Sehnervs kommt, spricht man vom Grünen Star.
Gemessen wird der Augendruck vom Augenarzt durch schmerzlisen Druck auf die Hornhaut. Der Augendruck sollte nicht über ca. 20 mmHg liegen
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Entstehung:
- Die Erkrankung besteht in seltenen Fällen schon bei der Geburt.
- Als Folge einer anderen Augenerkrankung, einer starken Verletzung oder Infektion des Augapfels kann ein "Sekundärglaukom" entstehen.
- Meistens tritt erhöhter Augendruck aber erst ab dem 40-ten Lebensjahr auf und wird oft von den Betroffenen selbst zu spät wahrgenommen. Eine regelmäßige Überprüfung des Augendrucks beim Augenarzt ist daher unbedingt zu empfehlen.
Kennzeichen:
Therapiemöglichkeiten:
- Zunächst wird versucht, durch Medikamente und Augentropfen den Augendruck zu senken.
- Beim Sekundärglaukom geht es soweit möglich um die Beseitigung der Urachen.
- Lässt sich der Augendruck mit Medikamenten nicht regulieren, wird mittels chirurgischer Eingriffe ein "künstlicher Abflusskanal" hergestellt.
E-Mail: beratung@tbsv.org